Schuldgefühle

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Ich bin Schuld...,
daß Du aus Deinem Schlaf erwacht bist.
Hab Dich geweckt mit meinen Worten.
Leise, sanft, fast gehaucht drangen sie zu Dir.

Ich durchbrach Deine Dornenhecke,
doch ich fühlte mich nicht wie ein Sieger.
Manche Spindeln stechen langsam unmerklich.
Der Schlaf überfällt Dich nicht plötzlich, Du merkst es nicht.

Wollte Dich entführen,
und konnte mich Dir nicht mehr entziehen.
Wollte Dein Entdecker sein...
und war doch nur das staunende Kind an Deiner Hand.

Ja, ich bin Schuld...,
daß der Traum, den wir träumten begann.
Heile Welt, alles unter Kontrolle keine Zweifel.
Wäre nie darauf gekommen, daß es hinter dem Horizont weiter geht.

Wollte sie nie verlieren...
meine Kontrolle, denn es war ja alles gut.
Woher kamen plötzlich die Flügel?
Was macht man damit? Ist es gefährlich?

Alles nur Fantasie...
aber ohne sie wäre ich arm geblieben.
Glücklich sein ist ein Segen,
aber verrückt sein der pure Wahnsinn.

Sag was Du willst,
ich werde es nicht bereuen.
Tue was Du willst,
doch ich werde nicht aufhören Dich zu lieben.

©ClearGlass (März 2002)

   
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